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Hauptsächlich wird in folgenden Schritten gereinigt.
Durch
Fällen
Metalle werden als Hydroxyde ausgefällt, indem man den pH-wert auf 8-10 erhöht.
Um die tiefen Grenzwerte für die Emission von Quecksilber und Cadmium zu
erreichen, fällt man sie als Sulfide aus. Durch Vergasen
Beim Vergasen wird die Flüssigkeit mit Verbrennungsluft "gestrippt".
Dies geschieht in einem Reaktorturm mit flächenvergrößertem Einsatz. Hier
wird die Flüssigkeit über dem Einsatz fein verteilt und trifft auf Luft, die
durch den "Stripp-Turm" strömt. Durch Flocken
Ausgefällte Metalle, feinkörnige Asche und Dioxine liegen oft als sehr schwer
trennbare Partikel vor. Durch Zusätze agglomieren die Partikel zu größeren
Kluster, die gravimetrisch oder filtertechnisch abgeschieden werden.
Durch Partikeltrennung
Gravimetrische Trennung
Hierbei strömt die Flüssigkeit laminär mit so geringer Geschwindigkeit,
daß die Partikel sedimentieren. Der durchschnittliche Abstand zwischen Partikel
und Sedimentationsoberfläche wird gering gehalten, welches die Sedimentation
begünstigt. Der Restgehalt der Partikel ist nach der gravimetrischen Trennung
normal 20-40 mg/Liter.
Siebe
Beim Filtrieren durch Siebe werden Patronenfilter, Trommelsiebe, u.s.w.
verwendet. Patronenfilter können so dimensioniert werden, daß der Restgehalt
der Partikel nach dem Filter 10 mg/l beträgt. Das automatisch säuberbare
Trommelsieb wird bei hohen Flüssigkeitsmengen und hoher Partikelbelastung
angewendet. Es kann so dimensioniert werden, daß Partikel bis zu 20 mm
abgefiltert werden. Sandfilter
Wird ein Restgehalt von weniger al 10 mg/l verlangt, werden Sandfilter entweder
allein oder als Endreiniger nach gravimetrischer Trennung oder Sieben verwendet. Kohlefilter
Bei z.B. Quecksilber, Cadmium und Dioxinen sind die Forderungen so streng, daß
ein weiterer Prozeßschritt in manchen Fällen von Nöten ist, z.B. filtern mit
Aktivkohle.
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