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Sinnreiches Absorbtionssystem
Bei nasser Schwefelreinigung von Rauchgasen ist der Kalkstein in
Wasser auf geschwemmt. Damit eine Reaktion mit dem Kalkstein geschehen
kann, müssen die Schwefeloxyde erst durch eine Wasserphase
diffundieren. Bringt man dagegen das Rauchgas in Kontakt mit einer
leicht angefeuchteten Kalksteinfläche, die frei von Gips ist, reagieren
die Schwefeloxyde direkt.
Totalreinigug von Schwefeloxyden
Der Intervexprozess geschieht in einem Gegenstromreaktor, bei dem der
Kalkstein zentral von oben zugeführt wird. Die Reaktionszone ist wie
ein konisches Bett geformt, durch welches die Rauchgase vertikal nach
oben strömen. Dadurch, daß die Rauchgase gleichmäßig über die ganze
Reaktorfläche - mit radiellen Speichen einer Ringkammer an der
Peripherie - verteilt wird, strömen sie gleichmäßig durch das
Bett.Die Reaktion zwischen Kalkstein und Gas hängt von der Feuchtigkeit
ab, darum wird Wasser über das Bett gesprüht. Das Rauchgas kann aber
auch abgekühlt werden, indem es wechselweise über zwei Reaktorbetten
geleitet wird, die ihrerseits wechselweise mit Luft gekühlt werden.
Hierbei wird der Wasserdampf des Rauchgases auf der kalten
Kaksteinoberfläche kondensiert.
Mit dem Intervexreaktor erreicht man so niedrige Emissionen von
Schwefeloxyden und Kohlenwasserstoffen, daß ein Aufspüren mit normalen
Messmethoden nicht möglich ist.
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Intervex Kalksteinreaktor |